Kneippen in Südtirol

Niederdorf: 1. Kneipp für mich® Erlebnisdorf in Italien

Im großzügig angelegten Raiffeisen Kneipp für mich® Aktivpark im Kurpark von Niederdorf wird das Kneippen in Südtirol zum Highlight! Gesundheit pflegen, sich wohl fühlen und Energie tanken, die Seele baumeln lassen, den Körper bewegen, die Kraft des Wassers spüren, genießen und nahrhaft essen, die Heilkräuter kennenlernen, alte Rezepte wiederentdecken. All das können Sie bei uns in zertifizierten Kneipp für mich® Betrieben und in netter Gesellschaft erleben.
(Gradieranlage und Trinkpavillon wurden dank der Ko-Finanzierung über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE, Interreg IV Italien Österreich, Projekt „Kneipp Alp“ Nr. 2301 errichtet.



Ganzjährig Kurse in Bezug auf die Lehre von Sebastian Kneipp

Kneipp für mich® - Anwendungen im Kurpark von Niederdorf:
Das Armbad
Das Armbad
Beide Unterarme werden bis zur Mitte des Oberarmes ins Wasser getaucht. So lange verweilen, bis eine Reaktion eintritt (Kribbeln, leichte Hautrötung). 
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Nicht abtrocknen, Wasser abstreifen und durch Bewegung für gute Wiedererwärmung sorgen. Das kalte Armbad wirkt sehr erfrischend, regt den Kreislauf an und beruhigt das nervöse Herz.
Das Gesichtsbecken
Das Gesichtsbecken
Gesicht, wenn möglich mit geöffneten Augen, ins Wasser tauchen, nach einigen Sekunden Kopf herausheben und Wasser abstreifen.
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Das Gesichtbad wirkt sehr erfrischend und führt zu einer guten Durchblutung der Gesichtshaut: Schönheitsguss. Dieses Bad vermindert die Katarrhanfälligkeit und härtet ab.
Das Wassertreten
Das Wassertreten
Warme Füße und Beine sind Voraussetzung, ebenso keine Anwendung unmittelbar vor oder nach dem Essen.
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Gehen Sie vorwärts und heben Sie dabei abwechselnd die Beine aus dem Wasser heraus: Storchenschritt. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach der Reaktion (starkes Kältegefühl und Kribbeln) und muss, wenn diese eintritt, beendet werden. Nach dem Wassertreten nicht abtrocknen, sondern das Wasser abstreifen und für schnelle und gute Wiedererwärmung sorgen. Ein sehr gutes Abhärtungsmittel, sehr erfrischend. Günstig reagieren die Venen, daher zu empfehlen bei Krampfaderleiden.
Trinkpavillon
Trinkpavillon
Wasser wurde von allen Völkern, Kulturen und Religionen als himmlischer Segen betrachtet. Da die fruchtbare wie auch vernichtende Macht des Wassers an der Quelle entspringt, suchte man dort die Kraft, um zu beten, zu bitten oder zu beschwichtigen.
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Ein solcher Anziehungspunkt könnte auch der neu errichtete Trinkpavillon in der Kneippanlage im Kurpark werden, der von der wohl bekanntesten Heilquelle der Gemeinde, jener aus Bad Maistatt gespeist wird. Es handelt sich dabei um oligomineralisches Wasser und soll bei Verdauungsstörungen, Stoffwechselstörungen, für die Atmungsorgane, hysterische Leiden und bei Unterleibbeschwerden helfen. Laut der ältesten medizinischen Abhandlung von 1675 soll das Wasser Salpeter, Vitriol und eine „goldschichtige“ Substanz enthalten. Das Wasser enthält nur einen ganz geringen Teil an Mineralstoffen. Da die Schüttung sehr gering ist, wird der Brunnen auch durch jene Quellen gespeist, die bereits seit Jahren in der Anlage Verwendung finden. Bei einem Brunnenauslass fließt das Wasser über Bergkristalle aus dem Pustertal, die Lebendigkeit des Wassers wird somit wesentlich verstärkt.
Das Tautreten
Das Tautreten
In der Naturwiese wachsen neben anderen Heilpflanzen hauptsächlich der Frauenmantel, auch Taubecken genannt.
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Die Blätter sind wie zu einer Schale gefaltet und am frühen Morgen liegt eine glänzende, kristallklare Perle Tau in ihrer Mitte. Spazieren Sie barfuß zwei bis fünf Minuten im frischen Tau. Danach warme Socken anziehen und für Wiedererwärmung durch Bewegung sorgen. Anwendung bei Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Krampfadern.
Die Lehmpackungen
Die Lehmpackungen
Lehm wirkt entzündungshemmend und hat eine hohe Absorptionsfähigkeit, er kann Gift- und Schadstoffe aufnehmen.
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An den betroffenen Stellen aufgetragen, wird die Durchblutung verstärkt. Das Gewebe wird aktiviert und die Giftstoffe werden in den unteren Hautschichten durch das Gefäßsystem abtransportiert. Anwendung: fingerdick auf die Haut auftragen. Die Packung bleibt liegen, bis sie warm und hart geworden ist, meist ca. ½ bis 1 Stunde. Danach abwaschen. Anwendungsbereiche: Cellulitis, Hautunreinheiten, Venenentzündungen, Gelenksentzündungen.
Der Barfußweg
Der Barfußweg
Sebastian Kneipp hat großen Wert auf barfuß Laufen gelegt. Ziehen Sie Ihre Schuhe aus und gehen Sie barfuß langsam Schritt für Schritt über die verschiedenen Abschnitte dieses Naturpfades.
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Das barfuß Laufen führt zu einer Kräftigung der Fußmuskulatur. Das „schmerzhaft – wohltuende Empfinden“ am Fuß stimuliert den gesamten Körper und seine Organe.
Gradieranlage „Freiluftinhalatorium“
Gradieranlage „Freiluftinhalatorium“
Die Gradieranlage "Freiluftinhalatorium" ist die erste ihrer Art in Südtirol und Italien. Die Sole läuft in einer Konzentration von 7 - 11% über Latschenkiefer und Reisigbündel aus Schlehdorn und nimmt deren ätherischen Öle auf.
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Durch die herabrieselnde Sole wird die Luft in der Nähe des Gradierwerks mit Salz angereichert, wodurch eine "Prise Meeresluft" ins Binnenland kommt. Dies wirkt sich ähnlich wie bei Seeluft beispielsweise für Pollenallergiker und Asthmatiker positiv aus. Das Einatmen dieser salzhaltigen Luft wirkt nicht nur schleimlösend und reizmildernd, sondern auch entzündungshemmend sowie vorbeugend und heilend bei chronischer Bronchitis und Nebenhöhlenentzündung. Auch eine gewisse Vitalisierung bei Ermüdungserscheinungen und Herz-Kreislauf- sowie Gefäßerkrankungen werden diesem "natürlichen medizinischen Wunderwerk" zugeschrieben. Darüber hinaus wird ein Gefühl der Ruhe und Entspannung vermittelt. Ebenso kann ein außerordentlich wohltuender Einfluss auf das vegetative Nervensystem festgestellt werden. Viele Ärzte und Heilpraktiker empfehlen aus diesen Gründen einen längeren Aufenthalt an der See oder in Kurorten, welche sich den Effekt der Gradierwerke zu Nutzen gemacht haben. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, wird empfohlen, das Gradierwerk mehrmals pro Woche aufzusuchen und jeweils über 30 Minuten lang zu inhalieren.