Bellum Aquilarum - Freilichtmuseum und Ausstellung

Sehenswertes in Sexten

Die Geschichte des Ersten Weltkrieges auf der Rotwand ist die Geschichte von erstaunlichen Bauten wie Lager, Stellungen, Schützengräben und Galerien. Es ist jedoch auch die Geschichte von Soldaten, die der Höhenlage, der Kälte, den Schneemengen, den Lawinen, den Versorgungsschwierigkeiten und der Einsamkeit trotzten.
Viele auf der Rotwand zurückgebliebene Relikte sind durch Witterungseinflüsse zerstört worden. Die restlichen erzählen noch heute von der Tapferkeit der Soldaten, ihrem Erfindungsreichtum und den technischen Lösungen, die sie in diesem besonderen Krieg entwickelt haben.
Der Verein „Bellum Aquilarum ONLUS“ aus Sexten hat sich das Ziel gesetzt, die noch vorhandenen Zeugnisse und Relikte vor dem Vergessen zu retten. Wichtige Stellungen wurden in den vergangenen Jahren restauriert und ein Informationssystem für den Besucher aufgebaut.
  • Start: Bergstation Kabinenbahn Rotwand
  • Ziel: Anderter-Alpe - Freilichtmuseum
  • Höhenunterschied: ca. 400 m
  • Gehzeit bis zum Freilichtmuseum: ca. 45 Minuten
  • Wegmarkierung: Nr. 100
  • begehbar: von Mitte Juni bis Ende Oktober
  • Einkehrmöglichkeiten: Rudi-Hütte, Rotwandwiesenhütte
  • Besichtigung: Besucher können ein Informationsbüchlein im Tourismusverein Sexten oder an der Talstation der Kabinenbahn Rotwand erwerben.
    Während der Sommermonate (von Anfang Juli bis Ende September) bietet der Verein Bellum Aquilarum Onlus mehrmals wöchentlich geführte historische Wanderungen zum Freilichtmuseum an. Die Führungen werden nur bei gutem bzw. akzeptablem Wetter durchgeführt. Die genauen Termine finden Sie auf www.bellumaquilarum.it.

 Im Dorf ist eine Bellum Aquilarum Ausstellung eingerichtet. Besuchen Sie auch diese!

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Bellum Aquilarum - Ausstellung
Unvergessen. Der Erste Weltkrieg in den Sextner Dolomiten 1915-1918.
Die Sextner Dolomiten waren während des Ersten Weltkrieges Schauplatz heftiger militärischer Auseinandersetzungen. In Höhen von über 2900 Meter versuchten Österreicher und Italiener unter widrigsten Bedingungen ihre Stellungen zu verteidigen, auszubauen und neuen Raum zu erkämpfen. Dieser Krieg hinterließ seine Spuren nicht nur in felsigen Höhen, auch die Dorfbevölkerung wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Die Ausstellung erzählt:
  • von der Bedeutung der Anderter Alpe (Basislager der österreichisch-ungarischen Soldaten), der Höhenstellungen und Feldwachen auf der Rotwand und dem Elferkofel
  • von den logistischen Herausforderungen
  • von der Bautätigkeit im hochalpinen Gelände (u. a. Errichtung der Baracken, Seilbahnstationen)
  • von den harten Wintermonaten in schnee- und lawinenreichen Gebieten
  • vom Alltag der Soldaten an der Gebirgsfront
  • von den Kämpfen, die sich um die Sentinellascharte, die Rotwand oder den Elfer zugetragen haben und
  • vom Leben der Zivilbevölkerung in Sexten.
Öffnungszeiten:
Mitte Juni bis Mitte September und vom 20. Dezember 2016 bis 16. April 2017:
DI, DO + SA: 16.00 - 18.00 Uhr (geschlossen: 24.12. + 31.12.)
oder auf Anfrage unter Tel. +39 0474 710521 // Tel. +39 0474 712244
Gruppen auf Anfrage unter Tel. +39 0474 710521 // Tel. +39 0474 712244

Freier Eintritt!!

Adresse:
Ausstellung - Bellum Aquilarum
Kirchweg 9
39030 Sexten


Sommer 2016:
Flyer mit dem Programm zum Gedenkjahr 1. Weltkrieg


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Bergseen in den Dolomiten
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