Die Pfarrkirche zum Hl. Stephanus ist ein spätbarocker Bau von 1792-96. Sie enthält Fresken von Franz Altmutter, Skulpturen von Nißl und ein Altarbild von Martin Knoller, einem Schüler des Barockmalers Paul Troger. Der Hochaltar und die beiden Seitenaltäre sind einfache, strenge Säulenbauten. Linker Hand der Kirchstiege steht eine gotische Doppelkapelle aus dem 15. Jahrhundert. Der untere Teil dient als Totenkapelle und der obere ist die Annakapelle. Auf der Vorderseite der Totenkapelle befindet sich ein Fresko von Simon von Taisten. Die Annakapelle hat ein regelmäßiges Sterngewölbe mit runden Schlußsteinen. Diese Doppelkapelle ist eines der ältesten Bauwerke des Pustertales.
Besichtigungsmöglichkeiten der Totenkapelle: täglich 7 - 18 Uhr
Gottesdienste und Andachten: Information im Tourismusbüro, 0474 745136.
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Gleichzeitig mit der Gründung des Spitals im Jahr 1456 wurde eine Kapelle errichtet (1456-73). Um die Mitte des siebzehnten Jahrhunderts wurde sie zur heutigen Kirche erweitert. Am 30. Jänner 1655 wurde die Spitalkirche vom Brixner Weihbischof Jesse Perkhofer eingeweiht. Die Kirche bildet mit dem ehemaligen Spital eine bauliche Einheit und ist mit diesem durch eine Vorhalle mit Kreuzgratgewölbe verbunden. Die Einrichtung der Spitalkirche ist barock.
Besichtigungsmöglichkeiten: Juli - Mitte September 8 - 18 Uhr
Die heutige Kirche St. Magdalena entstand im Jahre 1490, gestiftet von der Gräfin Paula von Gonzaga, Gemahlin des Markgrafen Leonhard von Görz. Der frühbarocke Hochaltar stammt aus der Zeit um 1600. In den Hochaltar eingelassen ist eine spätgotische Relieftafel mit Darstellung der Hl. Drei Könige von Michael Parth (um 1520). Die Kirche befindet sich etwas außerhalb des Dorfes, Richtung Welsberg.
Besichtigungsmöglichkeiten: Anfang April - Ende September, SO 14 - 18 Uhr
Die Streusiedlung am Eggerberg bringt es mit sich, dass besonders im 18. Jhdt. eine Reihe von Kapellen in Weilern und bei Einzelgehöften errichtet wurden. Die Einheimischen nennen sie, zumindest am Eggerberg, „Stöckl“. So gibt es dort das „Ringler-Stöckl“, erbaut um 1780; das „Gruber-Stöckl“, nach dem um 1820 abgebrannten Gruberhof benannt; das „Thaler-Stöckl“, in der heutigen Form aus dem Jahr 1768 und das „Sinner-Stöckl“. Die Maistattkapelle oder Kapelle zum Hl. Nepomuk bei Bad Maistatt ist im Juli und August von 8 - 18 Uhr geöffnet.
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