Berühmt ist das Tal für seine bizarre Bergwelt und für seine phantastischen, unbeschreiblichen Panoramablicke. Die Eindrücke, die Sie beim Bergwandern erhalten, werden Sie fesseln und nie vergessen.
Moos – Knieberg
Gehzeit: 5 ½ Std.
Höhenunterschied: 1.200 m
Wald- und Almwege mit steilem Anstieg in der letzten Stunde.
Von der Alpe-Nemes-Hütte aus auf leicht ansteigendem Forstweg in östliche Richtung dem Talgrund zu. Nun steigt der Weg in mehreren Serpentinen bis auf den Übergang, den Kniebergriedl, und von dort führt ein Pfad über den Südostgrat auf den Gipfel. Im letzten Abschnitt stoßen wir auf Überreste aus dem Ersten Weltkrieg. Der pyramidenförmige Berg, den wir während der Wanderung ständig vor unseren Augen haben, bietet eine weitreichende Aussicht in die Popera-Gruppe und Sextner Dolomiten.
Moos – Kammwanderung – Helm
Gehzeit: 8 Std.
Markierungen: Nr. 146, Nr. 160, Nr. 402;
landschaftlich großartige, sehr lange Wanderung.
Vom Kniebergriedl (siehe obige Beschreibung) aus in steilen Serpentinen hinauf in den flachen Obstanser Sattel mit einer verfallenen Finanzkaserne; prächtiger Blick auf den Obstanser See mit der gleichnamigen Schutzhütte. Hier beginnt der eigentliche Höhenweg, der auf seiner ganzen Länge der Kammlinie folgt, wobei die nicht besonders ausgeprägten Gipfel meist direkt überstiegen werden. Sowohl auf österreichischer als auch auf italienischer Seite läuft ein Wanderweg entlang. Weiße Grenzsteine markieren den Grenzverlauf. Nach etwa 4 Stunden (ab Finanzkaserne) erreicht man die Sillianer Hütte.
Von hier aus auf gutem Steig, das Füllhorn westseitig umgehend, hin zum Helm. Auf der ganzen Wanderung genießt man eine herrliche Sicht ins Pustertal und ins Obere Comelico, in die Dolomiten und zu den Zentralalpen. An mehreren Stellen liegen noch Reste von Stellungsbauten aus dem Ersten Weltkrieg.
Wer nicht mehr auf den Helm ansteigen will, nimmt den breiten Weg, der in Richtung Westen die Almen quert und auf den Pfad stößt, welcher vom Helm zum Negerdorf hinunterführt, und dann weiter nach Sexten. Es besteht auch die Möglichkeit, dem breiten Weg über die Hahnspielhütte bis zum Helmrestaurant zu folgen und mit der Seilbahn nach Sexten abzufahren.
Wer sich für diese lange Wanderung den Großteil der Anstieges sparen will, fährt mit der Seilbahn zum Helmrestaurant hoch und läuft den Höhenweg in umgekehrter Richtung.
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Pflegplatz 1 - 39038 Innichen
Hochpustertal - Dolomiten - Südtirol - Italien
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