Es begann 1871 mit dem Bau der Südbahn von Lienz nach Franzensfeste durch die österreichisch-ungarische Südbahngesellschaft, denn die ersten Jahre nach Bahneröffnung erfüllten nicht die Erwartungen. Deshalb setzte man auf den Zukunftsmarkt Fremdenverkehr und nahm mit der Sommersaison 1878 das Hotel in Betrieb. Im Grand Hotel gab sich nun der europäische Hoch- und Geldadel im Sommer sein Stelldichein. Das Südbahnhotel war Ausgangspunkt des touristischen Höhenflugs von Toblach und man sorgte durch großzügige Investitionen für ständige Erweiterung des Hauses.
Im 1. Weltkrieg wurde das Grand Hotel nur wenig beschädigt und zum Lazarett umfunktioniert. Bei Kriegsende war es dann in bedenklichem Zustand und es fehlte auch an Gästen. 1934 wurde das Grand Hotel zur Versteigerung ausgeschrieben und die Bodenkreditanstalt der Venezia Tridentina übernahm das Hotel. Zum Glück folgte eine wirtschaftliche Wachstumsphase und die Italiener entdeckten Toblach als alpines Mekka des Sommertourismus. Das Grand Hotel ging in Staatsbesitz über, und 1991 begann die Südtiroler Landesregierung mit den Renovierungsarbeiten und dem Bau des heutigen Kulturzentrums Grand Hotel.
Das Grand Hotel beherbergt heute ein modernes Kultur- und Kongresszentrum, eine Jugendherberge, eine Cafeteria, das Naturparkhaus, eine Musikschule für das Hochpustertal, den Jugenddienst Hochpustertal, ein Weiterbildungszentrum, Sozialwohnungen und ein Ferienheim des bischöflichen Hilfswerks. Kernstück des Hauses ist der "Gustav Mahler Saal" mit exzellenter Akustik und 460 Sitzplätzen.
Weitere Informationen zum Kultur- und Kongresszentrum Grand Hotel: www.grandhotel-toblach.com.
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