So sieht das perfekte Ziel für den Winterurlaub aus: feiner Pulverschnee, perfekt präparierte Pisten, azurblauer Himmel und dazu eine spektakuläre Gebirgslandschaft. Im Hochpustertal finden Sie all das, und dabei können Sie sich auf absolut ideale Voraussetzungen verlassen: 54 km Pisten mit allen Schwierigkeitsgraden werden jeden Tag mit viel Sorgfalt präpariert und in den bestmöglichen Zustand gebracht.
Selbst wenn der Schneefall von oben einmal auf sich warten lassen sollte, die Beschneiungsanlagen in den Hochpustertaler Skigebieten garantieren eine optimale Präparierung der Pisten. Schließlich können fast 90 Prozent der Pisten technisch beschneit werden - eine Garantie für ungetrübtes Skivergnügen! Wie das funktioniert, erklären wir Ihnen hier: Die Technik der Beschneiungsanlagen hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Heute produzieren diese modernen Anlagen Schnee in perfekter Qualität bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch. Je nach Wettersituation und Bedarf kann man aus rund 10 verschiedenen Typen von Schnee auswählen.
Die Struktur dieses technischen Schnees entspricht jener des natürlichen Schnees, so wie er vom Himmel fällt. Die Herstellungsweise des Schnees ist denkbar einfach: Der Schnee entsteht nur aus einer „Komposition“ von Wasser und Druckluft (ohne weitere Zusätze). Diese Mischung verwandelt sich beim Kontakt mit der kalten Umgebungstemperatur in Sekundenschnelle in Schneekristalle. Umgesetzt wird dieser Prozess von den Schneekanonen, die wegen der Druckluft, die sie produzieren, so genannt werden. Für die Herstellung des Schnees wird nur natürliches Bergquellwasser verwendet, das nach strengen behördlichen Vorschriften und technischen Anleitungen aus Sammelbecken bezogen werden kann. Das Wasser wird übrigens nicht, wie oft fälschlich angenommen, verbraucht, sondern zunächst in Schnee umgewandelt, welcher dann im Frühjahr wieder zu Wasser schmilzt. Die Mengen an verwendetem Wasser sind auch deutlich niedriger als oft geglaubt. Was während einer Wintersaison für die Beschneiung verwendet wird, das ist weniger als ein Tagesverbrauch für die Landwirtschaft oder zwei Tage für den Privatkonsum*. Die Schneekanonen arbeiten mit elektrischer Energie, vermeiden damit umweltschädliche Emissionen. Es gibt bis heute keine Hinweise auf irgendwelche Schadensanzeichen von erstickten Pflanzen und dabei sprechen wir von einem Erfahrungszeitraum von 20 Jahren, seitdem technisch beschneit wird. Und die Tatsache, dass die Schneeschmelze (inklusive der technischen Beschneiung) schneller als in früheren Zeiten erfolgt, hat es keinen negativen Einfluss auf die Blüte der Pflanzen.
Einen täglich aktualisierten Schnee- und Wetterbericht, sowie die geöffneten Pisten und aktuelle Livecam-Bilder finden Sie auf unserer Internetseite www.hochpustertal.info.
*Quelle: Aufsichtsbehörde der Provinz Belluno
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